11. Juni 2020

Tipps gegen Migräne in der Vorphase

Vorbeugen – und somit Reduzierung der Migräneanfälle

Ausbruch aus dem Teufelskreis. Leider lässt sich Migräne noch nicht heilen, so dass es hauptsächlich darauf ankommt, die Anzahl und Schwere der Attacken zu reduzieren und zu lindern. Als positiv haben sich Maßnahmen zur Reizabschirmung, Naturheilmittel, Ernährungsumstellung und Stressbewältigung gezeigt. Das Einhalten eines festen Tagesrhythmus und das Vermeiden von Migräneauslösern sind dabei die wichtigsten Voraussetzungen für ein Leben ohne Migräne.

Migräne ist nicht heilbar, deshalb hilft Vorbeugung

Migräne, mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden, plagt über ein zehntel der Bevölkerung.
Besonders Frauen leiden unter dieser neurologischen Krankheit und auch Kinder klagen immer öfter über starke Kopfschmerzen. Wissenschaftler vermuten, dass Migräne erblich bedingt ist. So wurde festgestellt, dass bei Menschen, in deren Familie es schon mal Migränepatienten gegeben hat, anfälliger sind, als solche, bei denen es in der Familie noch keinen Betroffenen gab.
Finden Sie Ihre persönlichen Migränetrigger heraus, indem Sie ein Migränetagebuch führen und versuchen Sie, diese nach Möglichkeit zu vermeiden.
Planen Sie Ihren Tag so, dass Sie nicht Hektik geraten. Auch Ruhephasen und Pausen sollten mit einberechnet werden. Ebenso sollten Sie für ausreichend Schlaf sorgen. Schlafmangel bedeutet Stress für den Körper, und damit ist wieder ein auslösender Faktor für Migräne gegeben. Aber auch ungewohnt langes Ausschlafen, zum Beispiel am Wochenende, kann einen Migräneanfall herbeiführen.
Durch Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Rad fahren werden Spannungszustände des Körpers, egal ob seelischer oder körperlicher Art abgebaut. Auch dies kann das Ausbrechen von Migräneattacken verhindern. Ebenfalls wichtig zur Vermeidung bzw. Linderung solcher Attacken ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Eine spezielle Diät bei Migräne gibt es nicht.

Ernährung umstellen

So ist das Umstellen der Ernährung nur dann sinnvoll, wenn ein direkter Zusammenhang zwischen dem Lebensmittel oder einem Inhaltstoff und dem Auftreten der Migräne besteht. Auf keinen Fall dürfen Mahlzeiten verschoben oder gar übersprungen werden. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich bestimmte Entspannungstechniken anzueignen. Denn die Psyche spielt bei Schmerzen eine wichtige Rolle, da dieser erst ins Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet werden muss.
Stärken Sie Ihren Körper für Stresssituationen, und reduzieren Sie dadurch auch die Schwere und Häufigkeit der Migräneattacken. Entspannungstechniken steigern die Körperwahrnehmung und stabilisieren Körperfunktionen wie Muskelan- und entspannung, Herzfrequenz und Hormonausschüttung. So wird Ihr Köper nicht so leicht aus dem Gleichgewicht gebracht. Es gibt viele verschiedene Entspannungsübungen. Als Beispiel seien hier nur autogenes Training, Yoga, Qi Gong und das Biofeedback – Verfahren genannt.

Welche dieser Techniken für Sie am besten und wirksamsten ist, müssen Sie selbst ausprobieren.