30. November 2017

Migräne Ursachen

Migräne und seine Ursachen

MIGRÄNE ! Wer davon betroffen ist, kennt die Symptome: Einseitig hämmert, tobt und pocht der Schädel. Sobald man sich bewegt, verstärkt sich der Schmerz. Der Magen rebelliert. Helligkeit blendet und tut weh, man muss sich laufend übergeben und das dauernde Erbrechen nimmt dem Migränepatienten die letzte Kraft.

Migräne UrsachenMigräne-Attacken kommen, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Meistens, gerade am Wochenende, liegt man im Bett, das Zimmer ist abgedunkelt. Am liebsten würde man mit dem Kopf gegen die Wand hauen. Selbst bestimmte Gerüche sind unerträglich. Bis zu drei Tagen können diese Anfälle dauern.

Zeit, die einem verloren geht und die man nicht wieder aufholen kann. Verabredungen können nicht eingehalten und Termine müssen gestrichen werden. Das Ganze wiederholt sich bei Frauen, mindestens einmal im Monat – oder auch an sehr stressigen Tagen. Manchmal sogar bis vier Mal im Monat.

Ursachen für Migräne

Gerade am Wochenende, wenn man endlich Zeit hat auszuschlafen, beginnt eine Migräne-Attacke, ausgelöst durch die Entspannung nach einer stressigen Arbeitswoche. Aber auch die, nach Stress entstandenen Entspannungsphasen, können Migräne auslösen.

Oft sind diese Attacken auch mit der Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel verbunden, wie Schokolade, Nüsse und Alkohol.

Sogar eine Nahrungsumstellung wie eine Diät, oder der Mangel an Koffein kann ein Auslöser sein.

Weitere Auslöser wie Hormone, Medikamente, zu viel Schlaf, Schlafmangel oder auch Stress, führen zu einem Anfall. So entsteht Migräne!

Bei der Entstehung der Migräne werden verschiedene Theorien aufgeführt.

Selbst Wissenschaftler und Mediziner konnten bisher, die genauen Ursachen für die quälenden Kopfschmerzen, nicht wirklich klären. Da die Auslöser und Ausprägungen viel zu individuell und unterschiedlich sind, gehen sie aber davon aus, dass auch erblich bedingte Einflüsse eine große Rolle spielen, da oft mehrere Familienmitglieder davon betroffen sind.

Auch Durchblutungsstörungen im Gehirn, neurogene Entzündungen (durch Nervenimpulse hervorgerufen), biochemische Veränderungen, sogenannte Neurotransmitter (biochemische Stoffe, welche Reize von einer Nervenzelle zur anderen weitergeben oder sogar verstärken.) sind weitere,, vermutete Ursachen bzw. Entstehungsfaktoren.

Volksleiden Migräne

Fast neun Millionen Frauen und Männer in Deutschland leiden unter Migräne d.h. drei von zehn Erwachsenen.

Sie betrifft mehr Frauen als Männer und beginnt oft schon während der Pubertät.

Für Außenstehende ist die enorme Behinderung durch Migräne nur schwer nachvollziehbar und lange Zeit galt sie als eingebildete Krankheit. Heutzutage ist jedoch belegt: Migräne-Patienten sind schmerzkrank. (Als schmerzkrank bezeichnet man Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen eigenständigen Krankheitswert erlangt hat. Quelle: Wikipedia)

Eine, am weitesten verbreitete Ansicht von Medizinern, spricht von einer Reizüberflutung des Gehirns, wodurch es zu einer schmerzhaften Gefäßentzündung kommt.

Migräne-Auslöser aus Patientensicht

Auch bei Migränepatienten gibt es ganz unterschiedliche Meinungen zur Entstehung der eigenen Kopfschmerzen. Fast jeder Zweite glaubt an eine körperliche Ursache für die Migräne, wie die Erkrankung des Bewegungsapparates durch Bandscheiben- oder Wirbelsäulenschäden, sowie an Migräne durch Kreislaufprobleme oder Migräne ausgelöst durch Stress oder Hormone.

Verhalten im Alltag

Um persönliche Migräneauslöser zu erkennen, führt man am besten ein Migränetagebuch, in das zeitnah der Tagesablauf, sowie die Essgewohnheiten eingetragen werden.

Auch die Wirksamkeit von verhaltenstherapeutischen Maßnahmen zur Vorbeugung von Migräne ist mittlerweile wissenschaftlich belegt und sollte als Ergänzungen zu medikamentösen Behandlungen angewandt werden.

Verhaltenstherapeutische Maßnahmen sind z.B. die Einhaltung eines gleichmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus – gerade an den Wochenenden, sowie ein geregelter Tagesablauf.

Das Berücksichtigen von geregelten Essenszeiten und die regelmäßige Nahrungseinnahme.

Betreiben von Ausdauersport wie Radfahren, Wandern oder Schwimmen hilft dem Gehirn zu entspannen.

Auch das Vermeiden von Stress und das Erlernen von Entspannungsübungen hilft der Vorbeugung von Migräne.




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